das waren meine Gedanken heute bei der Zeitungslektüre. Da wurde von einer jungen Liebe berichtet, er in Waiblingen, sie in Ludwigsburg - die öffentlichen Verkehrsbedingungen seien so schlecht und so teuer, und wenn "er" das Geld für Porto und Briefpapier zusammengespart hat, schreibt er an den Oberbürgermeister. Hallo? Wo sind wir eigentlich? Und warum geben sich Zeitungsredakteure für so etwas her? Wenn "er" morgen eine Liebe in Berglen findet, soll die Gemeinde dann dorthin den Weg finanzieren?? Haben die vielleicht schon mal etwas von einem Fahrrad gehört? Damit sind die Wegekosten im Centbereich und die beiden haben auch noch etwas für ihre Gesundheit getan.
Zu diesem "Jammern auf hohem Niveau" und den "viel zu hohen Spritkosten" fiel mir beim heutigen Radeln dieses Bild auf. Das ist dort, wo der leere Sockel des zusammengeschlagenen Korber-Kopf-Kunstwerks steht. Man sieht, auch voll durch die aufgeweichte Wiese gepflügt.Ob das dieselben waren wie die Kunst-Zerstörer?
Aber trotz der anfänglichen Stimmung bei diesem Sch...-Wetter: es fuhr sich viel leichter, als ich befürchtet hatte. Aber es gab an windeponierten Stellen natürlich wieder den Effekt, das Hinterrad macht 10 Meter und du kommst 2 Meter vorwärts - Schaufeln nenne ich das ;-)
So, und jetzt muß ich was tun, damit ich heute abend nicht vor lauter Frust wegen fehlenden Erfolgserlebnisses Kunstwerke zerstören oder Pirouetten drehen muß, was ich natürlich nur auf dem Fahrrad täte.
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